• ... dem Deutschen Volk? Fehlanzeige!

    Review - In dem Artikel vom 29. September 2010 wurden die Für und Wider der Atomkraftenergie gegenübergestellt und Fazit war, dass durch neue Energien, die durch unbegrenzte Ressourcen wie Wind, Wasser oder Solarstrahlen geschaffen werden, das hohe Risiko, dass durch die Kernenergie besteht, dauerhaft ausgeschaltet werden kann.

    2002 hatten die Bundesregierung und die Stromkonzerne vereinbart, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu befristen. Das Gesetz zum Atomausstieg sieht vor, dass das letzte Atomkraftwerk im Jahr 2020 vom Netz gehen wird. Der genaue Zeitpunkt hängt jedoch davon ab, inwieweit die Stromversorger ihren Spielraum nutzen, ältere Kraftwerke vor der vereinbarten Laufzeit abzuschalten und stattdessen neuere Kraftwerke länger zu betreiben.
    Hierzu hatte die damalige rot-grüne-Bundesregierung "Ausstiegsgesetz" hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung 2002 den einzelnen Atomkraftwerken jeweils bestimmte Strommengen zugebilligt, die sie noch produzieren dürfen

    "Ausstiegsgesetz" hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung 2002 den einzelnen Atomkraftwerken jeweils bestimmte Strommengen zugebilligt, die sie noch produzieren dürfen den einzelnen Atomkraftwerken jeweils bestimmte Strommengen zugebilligt, die diese noch produzieren dürfen, um auf eine rechnerische Gesamtlaufzeit von 32 Jahren zu kommen.

    Demnach sollten die Kraftwerke in Brunsbüttel (seit 1977 in Betrieb) und Biblis A (seit 1974 in Betrieb) bald auslaufen, da deren Reststrommengen nahezu verbraucht wären. Schon 2009 hatten die Betreiber RWE und Vattenfall vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig versucht die Laufzeiten für Brunsbüttel und Biblis A zu verlängern. Das Gericht lehnte eine Laufzeitverlängerung ab und die Revisionsklage wurde somit abgewiesen.


    Heute - 28. Oktober 2010 -

    Die Diskussionen und Debatten im Bundestag zur Verabschiedung des Gesetzes zum Atomausstieg haben wieder begonnen. Schon den ganzen Tag verfolge ich in den Medien den Verlauf dieser Debatte.
    Fakt ist, dass ein Beschluss zur Fristverlängerung zur Laufzeit von Brunsbüttel und Biblis A sehr warhscheinlich erfolgen wird.



    Entgegen der Meinungen der Bevölkerung, die schon seit einigen Monaten dagegen aktiv demonstrieren.



    Wo ist die Demokratie? Wo bleibt die Meinung des deutschen Volks? Was ist mit einer etwaigen Volksabstimmung? Warum wird unserer Stimme kein Ohr gegeben?

    Und dann wundert sich die Regierung über zunehmender Unzufriedenheit in der Bevölkerung...

    Energiekonzerne scheinen hierzu mehr Stimmrechte zu haben als das Volk. Hitzige Debatten scheinen auch hier nicht viel zu bewirken.
    Fazit ist leider "Geld regiert die Welt" - die Gesundheit und Demokratie bleibt dabei auf der Strecke.







    Mehr zum Thema Gericht bestätigt Gesetz zum Atomausstieg auf www.strom-magazin.de