„Autobahnabfahrt Eisenberg rechts runter, Richtung Innenstadt und dann ist das Mühltal schon ausgeschildert“ sagte man mir und „ja“ so war es auch, wäre da nicht diese Baustelle. Nach einigen nützlichen und weniger nützlichen Wegbeschreibungen, fand ich mich irgendwann inmitten des Waldes auf ca. 360m Höhe wieder. Nun war mir natürlich klar, das es sich hierbei schon aufgrund der angegebenen Höhe, unmöglich um ein Tal im Mittelgebirgsvorland handeln kann, mal abgesehen von den vielen
Nach einigem Hin und Her und hoch und runter, fand ich dann doch irgendwann das Tal oder das Tal fand mich.... wie auch immer. Da war ich nun.... im Mühltal. Ich parkte den Wagen und stiefelte los. Der leichte Regen störte mich nicht. Entlang einer kleinen und schmalen Straße, bewegte ich mich auf die erste von insgesamt acht Mühlen zu. Dort angekommen, überraschte mich ein großer Schriftzug an der Giebelwand der ersten Mühle „hier lebte der stärkste Mann der Welt“. Es Handelt sich um keinen geringeren als um Milos Barus. Sein Wohnhaus steht der Mühle direkt gegenüber. Milos Barus trug seiner Zeit Pferde, stemmte Elefanten, zerriss Telefonbücher, hinderte Flugzeuge am Start und und und. Den Titel, „Stärkster Mann der Welt“ erkämpfte er sich erstmals 1930 in Paris und wurde dafür mit dem „Goldenen Lorbeer“ gekürt. Davon beeindruckt wanderte ich weiter, vorbei an steilen Hängen und entlang des Baches „Rauda“, der durch dieses schöne Tal fließt. Immer wieder, stoße ich während meiner Entdeckungsreise auf Mühlen, die besonders zu dieser Jahreszeit, einen einsamen, verschlafenen und Ur-gemütlichen Eindruck hinterlassen. Die umliegenden Ortschaften siedelten Ihre Mühlen, bedingt durch die stetige 


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