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DJ Handwerk im Wandel der Zeit

Egal ob vom Band, der Platte, der CD, dem Stick oder direkt vom Rechner, Musik soll begeistern und unterhalten. Die DJs treffen dabei die Auswahl und entscheiden was das Publikum zu hören bekommt.

Was macht eigentlich einen guten DJ aus? Er sollte fürs Publikum spielen, auf dieses eingehen, also nicht Wünsche entgegennehmen, aber fühlen was das Partyvolk grad braucht. Und auf jeden Fall sollte er die Technik beherrschen. Was gar nicht so einfach ist, wie es von außen aussieht. Hier ein paar Beispiele, wie sich die Technik im Laufe der Zeit  geändert hat. 

Tapes, wer kennt Sie noch? Schon das einfache Abspielen war nicht so einfach. Eine Kunst auch noch mit diesen zu mixen.

Vinyl … So stellt man sich DJs vor. Plattenkoffer tragend! Wenn jedoch 4 DJs gleichzeitig auflegen muss wohl gleich nen LKW mit anrollen ;o)

Heutzutage kann man ganze Musikbibliotheken auf einem Stick oder einer CD unterbringen. Die Anreise wird dadurch um vieles einfacher. Sogar kleine Jungs können nun die Musik zum Publikum tragen.

Das Feeling sollte jedoch wie auch schon vor Jahrzehnten nicht verloren gehen. Auf jeden Fall wird dieser kleine Bursche noch weit kommen, wenn er so weitermacht. Und in einigen Jahrzehnten ist vielleicht auch die heutzutage verwendete Technik verstaubt. Was dann wohl die Massen antreibt. Wir sind gespannt.

Ein Gedanke zu DJ Handwerk im Wandel der Zeit

  • Helmut Hochbein sagt:

    Zu deinem abschließenden Satz kann ich vllt schon mal einen kleinen Ausblick geben:

    Die Soundkarten der Mixer werden weiterentwickelt, so dass bald schon keine eigene Soundkarte des Rechners bzw. ein USB-Interface notwendig sind. Siehe dazu auch den kürzlich vorgestellten Pioneer DJM 900 NXS2 (https://www.youtube.com/watch?v=MgCgPuEbTiY), der in Kombination mit der neuen Rekordbox-DJ-Software von Pioneer nur mit einem USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden muss. Man braucht halt „nur“ die Technik dafür 😉

    Im Vergleich zu Allen&Heath ist die Bandbreite der Effekte der Pioneer-Mixer wesentlich größer. Viele digital-DJs nutzen diese Effekte, die natürlich auch in der gängigen DJ-Software nicht fehlen dürfen, gerne für ihre DJ-Sets. Das ist jedoch keine Entwicklung in Richtung Zukunft, sondern state-of-the-art, wie man bspw. in dem Video mit dem kleinen Jungen auch gut sehen kann, da er die Effekte manchmal benutzt 🙂

    Des Weiteren sind FLAC-Files im Kommen. Diese können bei bekannten Portalen erworben werden. Dafür müssen die Produzenten diese m.E. explizit erstellen und anbieten. FLAC-Files enthalten einzelne Spuren bzw. Elemente von Tracks und können in Kombination mit entsprechender Software und Controllern (nicht zwingend, aber sicherlich vorteilhaft) genutzt werden, um die Tracks zu remixen (siehe auch: Traktor Remix Contest bei Beatport), eine größere Bandbreite an kreativen Möglichkeiten für DJ-Sets nutzen zu können oder sein eigenes Live-Set zu ergänzen.

    Ansonsten einfach mal Richie Hawtin fragen, der sich viel und gerne am Diskurs zur Weiterentwicklung von DJ-Technik beteiligt 😀

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